Details zum Projekt

Regionale soziale und ökologische Leistungen des Ökolandbaus: Erfassen – Honorieren – Handeln (RegioSÖL)


Der Ökolandbau leistet einen wichtigen Beitrag zu vielen ökologischen und sozialen gesellschaftlichen Zielen. Dabei sind diese Leistungen nicht immer einem einzelnen Betrieb zuzuordnen, sondern Ergebnis von Synergien und kumulativen Effekten auf einer regionalen Ebene. Diese sozialen und ökologischen Leistungen (SÖL) sollen mehr als bisher durch verschiedene politische und markt-basierte Instrumente honoriert werden. Passende Ansätze zur Erfassung der Leistungen und ihrer Wirkungen auf regionaler Ebene, sowie der Honorierung fehlen jedoch.

Ziel des RegioSÖL Vorhabens ist es, diese Leistungen des Ökolandbaus durch eine transparente Erfassung in einem regionalen Bezugsraum sichtbarer zu machen und durch eine angemessene Honorierung zu erhöhen. Wesentlicher Aspekt des RegioSÖL-Projekts ist der transdisziplinäre Forschungsansatz, der durch die gemeinsame Definition der Fragestellungen und eine Einbindung aller relevanten Akteursgruppen in die Wissensbildung (Co-Generation von Wissen) geprägt ist.

Neben der Einbindung der Praxispartner ZÖL und RWAG in die Forschungsarbeit wird dies durch zwei Reallabore in den Pilotregionen Rheinland und Nordhessen umgesetzt. Ergebnis des Vorhabens werden Erfassungs- und Honorierungsansätze sein, die zukünftig von verschiedenen Organisationen wie Ökolandbau-Modellregionen, regionale Anbauverbände im Biobereich, und andere regionale Initiativen angewendet werden können.

Projekt-Nr.: 

200

Kategorien: 

Forschung | Governance und Kooperation |

Auftraggeber: 

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und anderer Formen Nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Projektdauer: 

2020-2023

Kontaktperson/en am IfLS: 

Simone Sterly, Marie Sophie Schmidt

Projektbearbeitung: 

Zentrum für Ökologische Landwirtschaft e.V. (ZÖL), Regionalwert AG Rheinland (RWAG)