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Mehr bio-regionales Gemüse in der Gemeinschaftsverpflegung – Abschlussphase des RegioWertGeBen Projekts

Am 25. und 26. August trafen sich die Projektpartner*innen des Projekts RegioWertGeben in Gießen zu ihrem Projekttreffen. Im Mittelpunkt standen Lösungsansätze für mehr bio-regionales Gemüse in der Gemeinschaftsverpflegung sowie die Vorbereitung des anstehenden Synthese-Workshops, in dem die bisherigen Projektergebnisse zusammengeführt werden sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens war die Planung des Wissenstransfers für die kommenden Monate. Vorgesehen sind zwei Praxisdialoge – einer in Nordhessen, einer in der Region Ludwigsburg-Stuttgart – sowie ein nationaler Transferworkshop. Darüber hinaus ist die Teilnahme an mehreren Fachveranstaltungen geplant, darunter die BioFach 2027, sowie die Erstellung eines Videos zu den Projektergebnissen.

Das Verbundprojekt RegioWertGeBen verfolgt das Ziel, tragfähige Ansätze zur Stärkung einer regionalen und ökologischen Gemeinschaftsverpflegung zu entwickeln – mit dem Gemüsesektor als Beispielfall. Untersucht werden dazu die beiden Pilotregionen Ludwigsburg-Stuttgart und Nordhessen: Dort sollen die regionalen Ernährungssysteme rund um Gemüse erfasst und das Potenzial für einen höheren Bio-Anteil in Kantinen, Mensen und anderen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung durch den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten ausgelotet werden. Auf dieser Grundlage sollen am Ende Handlungsempfehlungen für Akteur*innen des Ernährungssystems sowie politische Empfehlungen entstehen.

Koordiniert wird das von März 2024 bis Februar 2027 laufende Projekt vom IfLS, gemeinsam mit zwei Professuren der Justus-Liebig-Universität Gießen und dem Zentrum für Ökologische Landwirtschaft und Nachhaltige Regionalentwicklung der Universität Kassel. Gefördert wird RegioWertGeBen vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, die Projektträgerschaft liegt bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). 

Mehr Informationen: https://www.ifls.de/regiowertgeben


Ansprechperson am IfLS: Carla Wember (wember[at]ifls.de)