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OG KI-Trainer – KI-gestützter virtueller Rebschnitt-Trainer für die Weinbau-Ausbildung
Hauptverantwortlicher: 2farm GmbH, Dirk Hübener
Inhalt: Der fachgerechte Rebschnitt ist entscheidend für die Gesundheit, Langlebigkeit und Produktivität von Weinbergen. Die Ausbildung erfolgt bisher überwiegend saisonal an echten Rebstöcken oder theoretisch mit Lehrbüchern. Sie ist dadurch zeit- und kostenintensiv und hängt stark von der Verfügbarkeit erfahrener Fachkräfte ab. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer innovativen, KI-gestützten Lernplattform für die Weinbauausbildung. In realistischen 3D-Umgebungen können Lernende den Rebschnitt virtuell trainieren und ihre Schnittführung durch KI analysieren und bewerten lassen. Ein interaktiver Avatar unterstützt als persönlicher Tutor und Lernbegleiter. Nachhaltige Schnittmethoden wie der „Sanfte Rebschnitt“ werden vermittelt. Die Plattform soll orts- und zeitunabhängiges Lernen über Web, mobile Endgeräte und VR ermöglichen, die Ausbildungsqualität verbessern und damit zur Fachkräftesicherung im Weinbau beitragen.
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OG Nachhaltige Imkerei - Ressourcenschonend und effizient Imkern für eine nachhaltige Zukunft
Hauptverantwortlicher: Comunis Projektbüro, Solveigh Siodlaczek
Inhalt: Das Projekt reagiert auf die zunehmenden Herausforderungen in der Imkerei. Hierzu zählen veränderte ökologische Rahmenbedingungen, steigende Kosten, Klimawandel und eine Zunahme von Parasiten. Um dem entgegenzuwirken, sollen auf hessische Imkereien angepasste Betriebsweisen entwickelt werden. Hierfür werden ökonomische Kennzahlen erfasst, der Ressourceneinsatz optimiert sowie Erfahrungs- und Wissensaustausch gefördert. Kernelemente sind eine frühe Ablegerbildung und der Verzicht auf aufwändige Maßnahmen wie Drohnenbrutschnitt. Neue Behandlungsmethoden gegen die Varroamilbe – z. B. das Käfigen der Königin oder der Einsatz von Oxalsäurestreifen – werden in der Praxis erprobt. Jeder Betrieb vergleicht seine bisherige Arbeitsweise mit der neuen Methode, um die Arbeitsweise mit Fokus auf den eigenen Betrieb zu optimieren. Ziel ist eine nachhaltige, wirtschaftlich tragfähige Imkerei, die sich an unterschiedliche Betriebsgrößen und regionale Bedingungen anpassen lässt. Die Erkenntnisse werden über Workshops und Citizen-Science-Angebote verbreitet.
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OG Vespa velutina - Regional angepasste Monitoring- und Managementstrategien für die Asiatische Hornisse in Hessen
Hauptverantwortlicher: Comunis Projektbüro, Judith Treis
Inhalt: Die Asiatische Hornisse ist eine invasive Art, die nachweislich längst in Hessen angekommen ist. Die Tiere sind eine Gefahr – insbesondere für die Biodiversität, die heimischen Bienen und damit auch für die Landwirtschaft. Denn eine unzureichende Bestäubung führt zu qualitativen und quantitativen Einbußen, insbesondere in Wein- und Obstbaukulturen. Umso wichtiger ist es, die Nester der Asiatischen Hornisse so früh wie möglich ausfindig zu machen und zu zerstören. Etwa 200 solcher Nester gibt es derzeit in Hessen. Sie können bis zu einem Meter hoch sein. Das Vorhaben hat es sich zur Aufgabe gemacht, bereits entwickelte Methoden des Monitorings und der Nestfindung zu bewerten, das Schadpotenzial für Bienenhalter und Obstbauern zu untersuchen und die Öffentlichkeit zu schulen. Ebenfalls werden neue Abwehr- und Managementmethoden entwickelt.
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OG Zukunftsfähiger Bienenwald - Innovative Ideen im Forst zu erweitertem Nahrungsangebot für Bienen und bestäubende Insekten
Hauptverantwortlicher: Comunis Projektbüro, Judith Treis
Inhalt: Dem hessischen Wald sieht man bereits jetzt die Spuren des Klimawandels deutlich an. Zahlreiche Flächen sind von Schäden wie Dürre und Käferbefall so stark betroffen, dass sie wiederbewaldet werden müssen. Dabei sollen die Wälder der Zukunft möglichst gut an die sich verändernden klimatischen und ökologischen Bedingungen angepasst sein. Ziel des Projektes ist es daher, bei bevorstehenden Aufforstungen zu erproben, inwieweit durch eine spezielle Baum-, Strauch- und Krautauswahl Lebensraum mit hohem ökologischem Wert für blütenbestäubende Insekten, wie beispielsweise Bienen, geschaffen werden kann. So soll dem Artenschwund, vor allem dem der bestäubenden Insekten, aktiv entgegengewirkt werden. Die ökonomische Bedeutung der Holzproduktion wird dabei nicht vernachlässigt.
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Kooperation Netzwerk TinyBioDiv Hessen – Tiny Houses als Nische für biodiversitätsorientierten Landtourismus – Entwicklung eines Kooperationskonzepts zwischen Landwirtschaft, Gastgewerbe und Umweltschutz
Hauptverantwortlicher: Tolle Consulting, Nils Tolle
Inhalt: Landwirtschaftliche Betriebe stehen zunehmend unter wirtschaftlichem und klimatischem Druck. Gleichzeitig bieten Höfe und Flächen Potenziale für zusätzliche Einkommensmöglichkeiten und nachhaltigen Tourismus. Bisher fehlen praxistaugliche Modelle, die touristische Nutzung und Biodiversität miteinander verbinden.
Das Projekt „Kooperationsnetzwerk TinyBioDiv Hessen“ entwickelt ein Kooperationsmodell für biodiversitätsorientierten Landtourismus mit Tiny Houses. Landwirtschaft, Gastgewerbe und Umweltschutz sollen dabei zusammengebracht und neue Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe geschaffen werden. Dazu wird die Nutzung mobiler, rückbaubarer Beherbergungsformate wie Tiny Houses als gezielte Nische im Landtourismus untersucht und modellhaft ausgearbeitet. Am Ende steht ein deutschlandweit übertragbares Modell, das wirtschaftliche Stabilisierung, Tourismusentwicklung und Naturschutz miteinander verbindet und so zur Stärkung des ländlichen Raums beiträgt.Kooperation Rheingauer Wasser- und Bodenverband
Hauptverantwortlicher: Rheingauer Weinbauverband e. V., Dominik Russler
Inhalt: Hintergrund sind die durch den Klimawandel bedingten Häufungen von extremen ungewöhnlichen Wetterereignissen, die den Weinbau ebenso wie das Management aller Landnutzungen vor große Herausforderungen stellen. Um gerade im Weinbau die Landnutzungen aufrecht zu erhalten, muss verstärkt Niederschlagswasser in Boden und Gewässern zurückgehalten und insbesondere Junganlagen bewässert werden. Im Rheingau sind Einzelmaßnahmen in der Vergangenheit oftmals an kommunalen Grenzen oder persönlichen Befindlichkeiten gescheitert. Durch die Gründung eines Rheingauer Wasser- und Bodenverbands sollen Einzelprojekte zum Wasserrückhalt, zur Bewässerung und Anfragen auf Wasserrechte gebündelt werden. Zudem ist es Ziel, den Wasserbedarf rheingauweit langfristig und zukunftsorientiert über die Gemarkungsgrenzen hinaus zu decken.
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Kooperation YouBees - Junge Bienen für Hessen
Hauptverantwortlicher: Hessische Landjugend e.V., Danny Mann
Inhalt: In landwirtschaftlichen Regionen profitieren Betriebe von der Bestäubungsleistung nahegelegener Bienenvölker. Dennoch sinkt die Zahl der Imker sowie das Interesse an der Imkerei, insbesondere bei jungen Menschen. Zudem erschweren mangelndes gegenseitiges Verständnis und Kommunikationsbarrieren die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Imkern, was sowohl die landwirtschaftliche Produktion als auch die Bienengesundheit beeinträchtigt.
Um dem entgegenzuwirken, soll ein hessenweites Netzwerk den direkten Austausch zwischen Landwirten und Imkern fördern. Schulungsprogramme, insbesondere für Kinder und Jugendliche, sollen frühzeitig Interesse an der Imkerei wecken und das Verständnis für ihre Bedeutung stärken. Eine stationäre sowie eine mobile Schauimkerei dienen dabei als zentrale Lernorte. Ziel ist es, den Imkereinachwuchs zu sichern und eine nachhaltige Kooperation zwischen Landwirtschaft und Imkerei zu etablieren.
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Kooperation Netzwerk Vespa velutina Hessen – Verbund zur Kontrolle von Vespa velutina in Hessen
Hauptverantwortlicher: Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Bieneninstitut Kirchhain, Dr. Reinhold Siede
Inhalt: Die Asiatische Hornisse hat sich in Europa und inzwischen auch in Deutschland dauerhaft etabliert und breitet sich weiter aus. Sie gilt als bedeutender Beutegreifer von Honigbienen und kann wirtschaftliche Schäden in der Imkerei sowie Auswirkungen auf Landwirtschaft, Biodiversität und öffentliche Gesundheit verursachen. In Hessen fehlt es bislang an Maßnahmenplänen und einer abgestimmten Zusammenarbeit aller beteiligten Akteur*innen. Im Mittelpunkt des Projekts steht der Aufbau eines hessenweiten Netzwerks aus Behörden, Imkerei, Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Kommunen und weiteren Fachakteuren. Gemeinsam werden die Auswirkungen der Asiatischen Hornisse auf verschiedene Bereiche analysiert, Erfahrungen ausgetauscht und mögliche Maßnahmen zur Kontrolle der Art bewertet. Durch regelmäßige Vernetzung, Schulungen, Fortbildungen und Öffentlichkeitsarbeit sollen Wissen gebündelt, bestehende Initiativen verknüpft und konkrete Handlungsempfehlungen für Hessen erarbeitet werden.







