In den drei Fallbeispielregionen des Projekts „Biosphärenreservate als Modellregionen für zirkuläres Wirtschaften“ – BR Bliesgau, BR Schaalsee und BR Spreewald – fanden in den vergangenen Monaten zwei Austausch- und Arbeitsrunden mit regionalen Akteurinnen und Akteuren sowie den Biosphärenreservatsverwaltungen statt.
Im Rahmen der Workshops wurden auch die unterschiedlichen Ausgangslagen und Entwicklungspfade der Regionen sichtbar:
Während das Biosphärenreservat Schaalsee noch am Anfang steht, was die gezielte Förderung regionaler Wertschöpfungsketten betrifft, können das Biosphärenreservat Spreewald und das Biosphärenreservat Bliesgau bereits auf etablierte Netzwerke und Kooperationen zurückgreifen.
Dabei wurde deutlich: Auch wenn zirkuläres Wirtschaften bislang nicht explizit im Fokus stand, existieren im BR Bliesgau und BR Spreewald Ansätze, die zentrale Prinzipien zirkulären Wirtschaftens getestet oder genutzt haben, insbesondere in der Landwirtschaft oder im Energiebereich. Gleichwohl ist das Schließen von Stoffkreisläufen eine Herausforderung in allen Regionen.
Auf diesen Erfahrungen wollen wir nun aufbauen: In einem nächsten Schritt werden Aktionspläne entwickelt, die konkrete Maßnahmen, Partner und Entwicklungsperspektiven aufzeigen – und so einen Beitrag dazu leisten, zirkuläres Wirtschaften lokal zu verankern und sichtbar zu machen.
Das Projekt BResourceful wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert.
Ansprechpersonen am IfLS: Christoph Mathias (mathias[at]ifls.de), Dr. Ulrich Gehrlein (gehrlein[at]ifls.de)
