Das Naturschutzgroßprojekt Wispertaunus wird von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) koordiniert. Ziel ist es gemeinsam mit Waldeigentümerinnen und Waldeigentümern einen Naturwaldverbund von insgesamt 2.800 Hektar zu schaffen. Bestehende Naturwälder sollen dazu durch weitere 1.000 Hektar ergänzt werden. Profitieren können davon nicht nur seltene Arten wie Wildkatze, Bechsteinfledermaus und Haselmaus – auch die ökologische Resilienz des Waldes wird gestärkt. Dies geschieht in einem Naturschutzgroßprojekt gefördert durch das BfN.
Die aktuelle Planungsphase (2023–2026) dient der Vorbereitung: Gemeinsam mit interessierten Waldbesitzenden, der Forstverwaltung und weiteren Akteurinnen und Akteuren wird festgelegt, welche Flächen sich eignen, wie sie langfristig gesichert und welche Maßnahmen im Detail ergriffen werden können. Ziel ist eine tragfähige, gemeinsame Umsetzungsstrategie, die ab 2027 in Phase 2 starten kann.
Die IfLS Beratung und Projekte GmbH unterstützt das Projekt in dieser Phase mit Moderation, Beteiligungsformaten und einer begleitenden Konfliktanalyse. Die Aufgabe ist es, einen transparenten Dialog zu ermöglichen und unterschiedliche Perspektiven im Planungsraum zusammenzuführen.
Projektübersicht:
• Projekt: Naturschutzgroßprojekt Wispertaunus (Planungsphase 2023–2026)
• Ziel: Entwicklung eines Naturwaldverbundes mit 2.800 Hektar
• Planungsraum: 7.677 Hektar
• Projektleitung: Zoologische Gesellschaft Frankfurt
• Förderung: „chance.natur – Bundesförderung Naturschutz“ (BMUV/BfN) und Land Hessen
• Aufgabengebiet Beteiligung und Moderation: IfLS Beratung und Projekte GmbH
