Zur Beantwortung dieser Frage ist das Evaluierungsteam des IfLS derzeit in vier Bundesländern unterwegs, wie vergangene Woche im hessischen Odenwaldkreis. Dort haben wir verschiedene Akteure der ländlichen Entwicklung nach den Wirkungen der Förderprogramme gefragt und wollten insbesondere auch von Zuwendungsempfänger:innen wissen, wo sie positive Erfahrungen gemacht haben und wo sie Potenziale zur Verbesserung und Vereinfachung sehen.
Die Erkenntnisse aus den Regionen liefern wichtige Einblicke in die Umsetzung und Wirkung der Förderung vor Ort. Sie fließen in die bundesweite Evaluierung des GAP-Strategieplans ein, die das IfLS gemeinsam mit weiteren Partnern durchführt. Bundesweit werden im Rahmen der Fallstudie insgesamt 20 Landkreise in allen 13 Flächenländern untersucht.
Im Fokus steht die Evaluation des LEADER-Mehrwerts und des Spezifischen Ziels (SO) 8 des GAP-Strategieplans: Förderung von Beschäftigung, Wachstum, sozialer Inklusion sowie der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten, einschließlich Biowirtschaft und nachhaltige Forstwirtschaft (inklusive Vereinfachung und Gleichstellung der Geschlechter). Projektpartner sind das Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen, die Forschungsgruppe Agrar- und Regionalentwicklung Triesdorf GbR (ART) und Gerald Wagner Regionalforschung & Beratung.
Weitere Informationen zur Evaluierung des GAP-Strategieplans sind auf der Themenseite des BMLEH zu finden.
Ansprechpersonen am IfLS: Jörg Schramek (schramek[at]ifls.de), Dr. Ulrich Gehrlein (gehrlein[at]ifls.de), Lukas Welk (welk[at]ifls.de), Viola Krieger (krieger[at]ifls.de)



