Wasser, Wald und Biodiversität sind die Grundlage unserer lebendigen Landschaft – und zugleich zentrale Stellschrauben für wirksamen Klimaschutz. Um diese Themen stärker miteinander zu verbinden, will sich der Naturpark RheinTaunus als Modellregion für Biodiversität und Klimaschutz mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) weiter etablieren.
Unter dem Titel „Wasser. Wald. Biodiversität – Quellen unserer lebendigen Landschaft“ wurde gemeinsam mit regionalen Akteuren in einem intensiven Beteiligungsprozess eine Projektskizze entwickelt. Sie nimmt die prägenden Landschaftselemente des Naturparks in den Blick und verknüpft Naturschutz, Klimaanpassung und Bildungsarbeit. Ziel ist es, ökologische Zusammenhänge verständlich zu machen, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und aktiv eine Verbesserung der Situation vor Ort zu erreichen.
Auf Grundlage der Projektskizze sollen nun Gespräche mit verschiedenen Fördermittelgebern geführt werden. Die Inhalte werden dabei jeweils passgenau weiterentwickelt, um geeignete Förderprogramme anzusprechen. Perspektivisch soll so ein größeres Naturschutzprojekt im Naturpark RheinTaunus entstehen.
Angeknüpft werden soll dabei an die erfolgreichen Naturschutzaktivitäten des Naturparks, insbesondere an die positiven Erfahrungen aus dem Bechsteinfledermausprojekt. Die geplante Modellregion bietet die Chance, diese Erfolge auszubauen und neue Impulse für Naturschutz, Klimaschutz und Bildung im Rhein-Taunus-Gebiet zu setzen.
Ansprechpersonen am IfLS: Hanna Kramer (Kramer[at]ifls.de), Dr. Marie-Sophie Schmidt (schmidt[at]ifls.de), Dr. Ulrich Gehrlein (gehrlein[at]ifls.de)
