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Passt Nachhaltigkeit und Resilienz zusammen? – Rückblick auf das Vernetzungstreffen GNK Hessen

Eine kurze Antwort vorweg: Ja – denn eine Kommune, die weder klimafit noch gesellschaftlich belastbar ist, wird die Agenda 2030 langfristig nicht umsetzen können.

Nachhaltigkeit bedeutet, heute so zu handeln, dass auch künftige Generationen gut leben können. Resilienz heißt vereinfacht: Krisen aushalten und sich an sie anpassen. Klimatische Resilienz beschreibt dabei die Fähigkeit, die negativen Folgen des Klimawandels vorherzusehen, sich anzupassen, Belastungen auszuhalten und sich von Extremwetterereignissen zu erholen. Kommunen sind hier die entscheidende Handlungsebene – sie planen Flächen, Gebäude und Grünräume. Demokratische Resilienz, also die Fähigkeit, Krisen und Desinformation abzuwehren, ohne demokratische Grundwerte aufzugeben, entsteht in den Kommunen durch Beteiligung und Aufklärung: Wer vielfältige Perspektiven in Entscheidungen einbezieht, schafft Prozesse, die breit getragen und dadurch robuster sind.

Genau diese Verbindung stand am 30. September 2026 im Mittelpunkt unseres Vernetzungstreffens und Projektabschlusses „Global Nachhaltige Kommune (GNK) Hessen 2025–2026" im Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Wiesbaden. Besonders gefreut haben wir uns über die sieben von uns betreuten Projektkommunen, die ihre Nachhaltigkeitsstrategie abgeschlossen haben bzw. kurz vor dem Abschluss stehen – ein Meilenstein, den wir gemeinsam mit der Überreichung der Anerkennungsurkunden gefeiert haben.

Der Nachmittag stand unter dem Titel „Kommunale Resilienz": In Impulsen und einer Fishbowl-Diskussion ging es darum, was klimatische und demokratische Resilienz konkret für Kommunen bedeuten – von Klimaanpassung im Land Hessen über digitale Lösungen im „Smarten Gießener Land" bis zu Bürgerbeteiligung in Homberg (Efze).


Ansprechperson am IfLS: Hanna Kramer (kramer[at]ifls.de)