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LEADER-Treffen in Lüneburg: Projektbesuche und Perspektiven für die nächste Förderperiode

Wie geht es mit LEADER und der Förderung ländlicher Räume nach 2027 weiter? Diese Frage prägte das LEADER-Treffen 2026 in Lüneburg, an dem das IfLS teilgenommen hat. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die aktuellen Vorschläge der Europäischen Kommission für die künftige Förderperiode. Diese stoßen bei vielen Akteur:innen der ländlichen Entwicklung auf Kritik. Insbesondere das vorgesehene „Rural Target“ wird als nicht ausreichend bewertet: Der Anteil von 10 Prozent bleibt aus Sicht vieler Beteiligter deutlich hinter den Bedarfen ländlicher Räume zurück und ist zudem nicht ausschließlich für Maßnahmen der ländlichen Entwicklung reserviert. 

Warum eine starke und eigenständige Förderung ländlicher Räume wichtig ist, wurde bei den Exkursionen in die umliegenden LEADER-Regionen eindrucksvoll sichtbar. Dort konnten die Teilnehmenden zahlreiche Projekte kennenlernen, die ohne LEADER nicht oder nur schwer realisierbar gewesen wären. 

Die Gespräche und Beispiele aus Lüneburg haben erneut gezeigt, welches Potenzial in ländlichen Regionen steckt – wenn die Menschen vor Ort die passenden Instrumente erhalten, um ihre Ideen umzusetzen. Damit solche Erfolgsgeschichten auch künftig möglich bleiben, braucht es über 2027 hinaus eine starke und verlässliche Förderung der ländlichen Entwicklung. 

Die Dokumentation der Veranstaltung findet sich (in Kürze) unter www.dvs-gap-netzwerk.de
Zum Thema LEADER sind wir sowohl in der Strategieentwicklung als auch im Bereich der Evaluation tätig: 


Ansprechperson am IfLS: Dr. Ulrich Gehrlein (gehrlein[at]ifls.de), Viola Krieger (krieger[at]ifls.de), Lukas Welk (welk[at]ifls.de)