Im Rahmen des Interreg-Europe-Projekts iCEAR – Integrated Circular Economy Action Plans for Rural Areas diskutierten die Projektpartner die Weiterentwicklung ihrer strategischen Ansätze zur Förderung zirkulären Wirtschaftens.
Während des Programms besuchten die Partner auch ein Forschungsinstitut, das unter anderem zu Biokunststoffen, biobasierten Flugkraftstoffen und der Entfernung von PFAS in der Abwasserbehandlung arbeitet. Weitere Stationen waren eine Tissue- und Papierfabrik, die Wasser-, Abfall- und Energieverbrauch reduziert, ein Zementwerk, das Prinzipien der Kreislaufwirtschaft durch Betonrecycling und Rekarbonisierung umsetzt, sowie ein Weingut, das neben innovativen polnischen Weinen auch neue Nutzungsmöglichkeiten für Trauben und Trester erprobt, wie Kosmetika oder Senf.
Über alle Beispiele hinweg wurde deutlich: Kreislaufwirtschaft hängt von der Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und regionalen Akteuren ab. Innovation findet bereits statt, doch politische Unterstützung spielt eine wichtige Rolle dabei, vielversprechende Lösungen in Märkte, Produktionsprozesse und bestehende Wertschöpfungsketten zu bringen.
Für das Projekt zeigte, dass Kreislaufwirtschaft greifbar wird, wenn Innovation auf reale Produktion trifft — und wenn Zusammenarbeit dazu beiträgt, gute Praxisbeispiele in wirksamere politische Unterstützung zu übersetzen.
Ansprechperson am IfLS: Christoph Mathias (mathias[at]ifls.de)

