Resilienz und Nachhaltigkeit

Die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Räume und der Landwirtschaft sehen wir als einzig mögliche Antwort auf den globalen Wandel und die damit einhergehenden Herausforderungen. Damit setzen wir unsere Arbeit in Bezug zu einer Reihe der von der UN formulierten Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG):

Ein grundlegender Ansatz zur Erreichung des 2. Ziel „Kein Hunger“ ist die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Ein weiterer Schlüsselaspekt unserer Arbeit ist der im Ziel 15 „Leben an Land“ genannte Schutz und die nachhaltige Nutzung von Boden und Landflächen, sowie die im Ziel 12 „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“ geforderte Beachtung international gültiger Regeln für den Umweltschutz. Weitere Schwerpunkte unserer Arbeit sind die im Ziel 7 „Bezahlbare und saubere Energie“ genannte intensivere Nutzung erneuerbarer Energien; außerdem die Minderung des und die Anpassung an den Klimawandel (Ziel 13).

Wie diese Ziele operationalisiert werden, spiegelt sich wiederum in unseren Projekten wider, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeitsbewertung, gesellschaftlicher Wandlungsprozesse (Transition) oder Ansätzen zu Erreichung einer größeren Resilienz der Ländlichen Räume beschäftigen. Mit „Resilienz“ wird die Fähigkeit der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Systeme beschrieben, mit einem kritischen Ereignis oder Trend oder einer Störung fertig zu werden (basierend auf dem IPCC 2014).

Ansprechpartnerin und -partner: Simone Sterly (sterly[at]ifls.de, 069/9726683-15) und Dr. Ulrich Gehrlein (gehrlein[at]ifls.de, 069/9726683-17)

Aktuelle Projekte im Bereich

Forschung

RETHINK – Verbindungen zwischen landwirtschaftlicher und ländlicher Entwicklung: Eine Analyse zur Frage resilienter Strukturen in einer Welt begrenzter Ressourcen und zunehmender Nachfrage

Ziel des RETHINK-Vorhabens ist die Übertragung des Konzepts der wissensbasierten Gesellschaft in einen Rahmen für landwirtschaftliche und ländliche Entwicklung. Dabei geht es um das Verständnis wie Marktmechanismen, gesellschaftliche Anforderungen...

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Kulturlandschaften nachhaltig entwickeln mit integrativen Landschaftsleitbildern

In Kooperation mit dem Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung der Universität Stuttgart (IREUS) erarbeitet das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) ein integratives Landschaftsleitbild am Beispiel der Gemeinde Hinterzarten im...

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Studie zu GAP und biologischer Vielfalt

Im Auftag der Generaldirektion Landwirtschaft der Europäischen Kommission ist das IfLS an der Studie "Schutz der biologischen Vielfalt un Lebensräume durch Instrumente und Maßnahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik" (AGRI-2010-EVAL-05) beteiligt. Die...

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Konzeptionelle Grundlagen, Modelle und Analyse-Tools zur Bewertung der Nachhaltigkeit (Sustainability A-Test)

Um eine Nachhaltige Entwicklung voranzutreiben, ist es notwenig, dass die EU und andere Akteure die relevanten Ziele klar und sinnvoll abstecken und deren effektive Implementierung absichern. Dies erfordert angemessene Politikansätze und einen...

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Konzeption

Weiterentwicklung von nationalen Indikatoren für den Bodenschutz – Konkretisierung der international abgestimmten Indikator-Konzepte mit national verfügbaren Parametern, unter Berücksichtigung bodenschutzrechtlicher Instrumente

Ziel des F+E-Vorhabens ist die Operationalisierung der vorhandenen und teilweise international abgestimmten Indikatorkonzepte mit den national verfügbaren Parametern. Der unmittelbare Bezug zu den verschiedenen bodenschutzrechtlichen Instrumenten...

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