Details zum Projekt

GrenzInvest - Bedarfsanalyse für Investitionsförderungen in Grenzertragsregionen


Untersuchungen zeigen, dass gerade in Grenzertragsregionen einzelbetriebliche Förderprogramme seltener in Anspruch genommen werden als in Gunstlagen. Dies betrifft insbesondere das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) und die Förderung von Investitionen zur Diversifizierung (FID). Mittels einer schriftlichen Befragung von Landwirten in sechs Regionen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz wurde analysiert, ob und welcher Investitionsbedarf besteht – unter anderem in Bezug auf Betriebsgröße, -zweige und -standorte. Die Untersuchung bezog nicht nur relativ große und wettbewerbsorientierte Haupterwerbsbetriebe, sondern auch kleinere und Nebenerwerbsbetriebe explizit mit ein, die in Grenzertragsregionen recht häufig sind. Denn diese leisten nicht nur einen relevanten Beitrag zur landwirtschaftlichen Produktion, sondern auch zum Erhalt der Kulturlandschaft und einem aktiven Leben im ländlichen Raum, z.B. durch Direktvermarktung und Tourismusangebote. Da allerdings nur wenige Informationen zu diesen kleineren Betrieben vorliegen - z.B. über deren Betriebsstrukturen -, wurden durch die geplante Befragung entsprechende Daten dazu erhoben. Aus den Ergebnissen sowie aus Interviews mit Experten in Beratungsstellen, Ämtern und Interessensverbänden wurden Rückschlüsse auf den bestehenden Investitionsbedarf gezogen und Handlungsempfehlungen für die Politik zur verbesserten Anpassung der Förderprogramme erstellt.

Das Projekt finanzierte sich größtenteils aus dem Förderfonds der Landwirtschaftlichen Rentenbank und aus Zuschüssen der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

Projekt-Nr.: 

144

Kategorien: 

Forschung | Ländliche Räume |

Auftraggeber: 

Landwirtschaftliche Rentenbank; Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg; Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau u. Forsten, Rheinland-Pfalz; Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Kontaktperson/en am IfLS: 

Bettina Spengler, Jörg Schramek