Details zum Projekt

Gestaltungsoptionen für ökonomisch tragfähige biodiversitätsfördernde Milchproduktionssysteme in den Bio-Musterregionen Freiburg und Ravensburg - GOBIOM


Aufgrund der Notwendigkeit des Schutzes der Biodiversität besteht der dringende Bedarf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für ökonomisch tragfähige nachhaltig wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe zu schaffen. Wie diese Rahmenbedingungen ausgestaltet werden können, ist eine offene Forschungsfrage, welche in GOBIOM für konkrete landwirtschaftliche Produktionsformen in zwei Modellregionen erforscht wird. Aufgrund der Bedeutung der Grünlandnutzung für den Biodiversitätsschutz, liegt der Fokus des beschriebenen Vorhabens auf der Milchproduktion.

Übergreifendes Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die in den beiden Modellregionen von Milchviehbetrieben bewirtschafteten Flächen eine substanzielle Verbesserung im Hinblick auf ihre Biodiversität erfahren. Als Modellregionen wurden die Bio-Musterregionen Freiburg (Stadt Freiburg - Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald - Landkreis Emmendingen) und Ravensburg ausgewählt. Das Vorhaben ist in zwei Phasen gegliedert: Ergebnis von Phase 1 (2020 - 2021) ist ein detaillierter Antrag für Phase 2 sowie eine Analyse des Milchproduktionssystems in Deutschland im Spannungsfeld von Biodiversität und Wirtschaftlichkeit.

Das Kernteam des Projekts besteht aus dem Öko-Institut (Projektleitung), dem Büro Grünweg sowie dem Institut für Ländliche Strukturforschung an der Goethe-Universität Frankfurt (IfLS). Das Projekt wird zudem durch einen Begleitkreis unterstützt. Dieser setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Bio-Musterregionen Freiburg und Ravensburg, des Landeserhaltungsverbandes Ravensburg, der Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen, des Landesamtes für Landwirtschaft, Ernährung und ländlichen Raum Schwäbisch Gmünd (LEL) und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. zusammen. Im Rahmen der Konzeptphase ist zudem vorgesehen, weitere Verbände und Organisationen sowie Molkereien und landwirtschaftliche Betriebe einzubinden.

Das Vorhaben wird im Rahmen der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Projekt-Nr.: 

211

Kategorien: 

Forschung | Umweltgerechte Landnutzung |

Auftraggeber: 

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektdauer: 

2020 - 2021

Kontaktperson/en am IfLS: 

Jörg Schramek

Dr. Johannes Carolus

Projektbearbeitung: 

Jörg Schramek

Dr. Johannes Carolus