Details zum Projekt

Eine vergleichende Analyse der globalen Agrarpolitik. Lehren für die künftige GAP


Das übergeordnete Ziel der Studie ist es, eine vergleichende Analyse der globalen Agrarpolitik durch die Bewertung einer ausgewählten Reihe von Fallstudienländern vorzunehmen. Die Studie wurde von der Abteilung für Struktur- und Kohäsionspolitik des Europäischen Parlaments an das Institut für Ländliche Strukturforschung (IfLS) und Wageningen Economic Research (WR) vergeben. Das Ziel des Projekts wird durch die Wahl eines zweistufigen Ansatzes erreicht, der die folgenden spezifischen Ziele erfüllt:

  • Eine vergleichende Analyse der globalen Agrarförderung, die sich auf die wichtigsten Mechanismen konzentriert und wie sie in den ausgewählten Ländern angewandt werden. Die Analyse soll die wichtigsten Trends in der Agrarförderung sowie die jüngsten Veränderungen und neuen Initiativen im Bereich der Agrarpolitik aufzeigen. Die so ermittelten Muster werden genutzt, um diese mit den von der EU-Kommission für die Zukunft der GAP vorgeschlagenen politischen Optionen zu vergleichen. In dieser vergleichenden Analyse wird der Mehrdimensionalität der Agrarpolitik explizit Rechnung getragen, indem verschiedene Politikbereiche und deren Wechselwirkungen unterschieden werden. Darüber hinaus wird eine differenzierte Analyse erstellt, die die wichtigsten Fördermechanismen (z.B. Direktzahlungen, Risikomanagementsysteme, sektorale Unterstützung, Marktmaßnahmen) berücksichtigt.
  • Formulierung einer Reihe von Vorschlägen, wie die GAP mittel- bis langfristig von den politischen Entwicklungen in anderen Ländern lernen kann. Im Lichte der Haupttreiber und Herausforderungen der nächsten GAP-Reform nach 2020 werden diese politischen Empfehlungen insbesondere (1) aufzeigen, welche politischen Instrumente, die Teil des politischen Instrumentariums der anderen Länder sind, bei der nächsten GAP-Reform berücksichtigt werden könnten; (2) erwägen, wie das derzeitige Gleichgewicht zwischen den bestehenden GAP-Instrumenten im Lichte des in anderen Ländern angewandten Policy-Mix angepasst werden könnte; und (3) eine Reihe von entsprechenden politischen Optionen für die künftige GAP vorstellen.

Projekt-Nr.: 

172

Kategorien: 

Forschung | Agrarpolitik |

Auftraggeber: 

Europäisches Parlament

Kontaktperson/en am IfLS: 

Simone Sterly, Dr. Holger Pabst