Details zum Projekt

Bio-Eier aus kleinen Produktionseinheiten – Aktuelle und alternative Verwertung nicht vermarktungsfähiger Eier


In den letzten Jahren stieg die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit kleinen Legehennenbeständen an. Diese Zunahme wurde sowohl im ökologischen als auch im konventionellen Bereich beobachtet und bewirkt logischerweise auch eine Zunahme an sogenannten Schmutz-, Knick- und S-Eiern (kleinste Größenordnung), die als nicht vermarktungsfähig gelten.

Die zum 01.01.2020 begonnene Studie befasst sich mit den Verwertungsmöglichkeiten von nicht vermarktungsfähigen Eiern aus kleinen Produktionseinheiten. Die für große Legehennenbestände übliche industrielle Verwertung ist für kleine Betriebe keine Option wegen des zu geringen Mengenaufkommens. Daher werden in der Studie in einem ersten Schritt durch Betriebsbefragungen die aktuellen Mengenaufkommen und bisherigen Verwertungsstrategien erhoben. In einem zweiten Schritt werden besonders nachhaltige Verwertungsstrategien identifiziert werden. Die Untersuchung konzentriert sich auf Ökobetriebe (Verbands- und EU-Bio) und konventionelle Betriebe mit Freilandhaltung.

Ziel der Studie ist es, der Praxis eine Auswahl an möglichen Verwertungsstrategien an die Hand zu geben, so dass Betriebe mit bestehender Legehennenhaltung oder Neueinsteigende ihre Wertschöpfung auch hinsichtlich der nicht vermarktungsfähigen Ware steigern können.

Projektpartner sind die Bioland Beratung GmbH und Demeter e.V., finanziert wird das Projekt durch das Bundesprogramm „Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft“ (BÖLN). Auftraggeber ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).

Projekt-Nr.: 

204

Kategorien: 

Forschung | Sozioökonomie der Betriebe |

Auftraggeber: 

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Projektdauer: 

2020

Kontaktperson/en am IfLS: 

Bettina Spengler

Projektbearbeitung: 

Bettina Spengler, Jörg Schramek