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Welche Rolle spielt Regionalität in Bewertungsansätzen für einen nachhaltigen Ökolandbau?


Das Verbundvorhaben zum RegioSÖL-Ansatz will die regionalen sozial-ökologischen Leistungen (SÖL) des Ökolandbaus besser erfassen und honorieren. Da das erste Projekttreffen im März noch virtuell stattfinden musste, freute sich das Projektteam beim zweiten Meeting am 2. September über den persönlichen Austausch und das persönliche Kennenlernen. Eine Vertreterin des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN), in dessen Auftrag das Projekt ausgeführt wird, konnte, online zugeschaltet, wichtige Fragen mitdenken und beantworten.

Inhaltlich standen die Ergebnisse der Eignungsprüfung bestehender Ansätze zur Erfassung und Kommunikation von sozial-ökologischen Leistungen des Ökolandbaus im Mittelpunkt. Die Prüfung ist Grundlage dafür, Lücken existierender Ansätze insbesondere zu regionalen und sozialen Leistungen des Ökolandbaus zu identifizieren und daraus Erkenntnisse für die Entwicklung des RegioSÖL-Ansatzes zu gewinnen.

In fast allen bestehenden Ansätzen werden soziale Leistungen z.B. in den Bereichen Landschaftscharakter und Kulturerbe, Erholung und ländliche Vitalität nur teilweise erfasst. Auch regionale Aspekte werden kaum berücksichtigt. In den kommenden Arbeitstreffen geht es darum, die Leistungsbereiche des RegioSÖL-Ansatzes abzugrenzen. Am 25.11. werden in einem Nationalen Workshop bisherige Ergebnisse und nächste Schritte mit Expertinnen und Experten, z. B. für die Entwicklung von Erfassungsansätzen, aus der Wissenschaft oder Vertretungen aus den Bioverbänden in das Projekt diskutiert.

Ansprechpersonen im IfLS: Simone Sterly (sterly[at]ifls.de) und Dr. Marie Sophie Schmidt (schmidt[at]ifls.de)