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Historische Kulturlandschaft trifft Grüne Infrastruktur

Am 3. Dezember 2025 fand in Münster der XIII. Westfälische Kulturlandschaftskonvent ausgerichtet vom LWL statt. Unter dem Titel „Historische Kulturlandschaft trifft Grüne Infrastruktur“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie sich Naturschutz, Erholung, Denkmalpflege und Archäologie in der räumlichen Planung besser miteinander verbinden lassen.

Grüne Infrastruktur wurde dabei als strategischer Ansatz für eine nachhaltige Entwicklung diskutiert: Freiräume und Biotope sollen erhalten, weiterentwickelt und vernetzt werden, um Biodiversität zu fördern, die Lebensqualität zu verbessern und zugleich historische Kulturlandschaften zu sichern. Der Konvent zeigte eindrucksvoll, welches Potenzial in der Verbindung von Natur- und Kulturlandschaft liegt.

Als Teilnehmende haben wir uns sehr darüber gefreut, dass dieses Thema so prominent aufgegriffen wurde, und haben die Impulse auf dem Konvent sehr gewinnbringend auch für uns wahrgenommen.

Sowohl die Grüne Infrastruktur als auch historische Kulturlandschaften sind zentrale Anliegen, die wir im Projekt „Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen“ ausdrücklich unterstützen. Am Beispiel der Bergheiden im Kreis Lippe wurde im Rahmen eines Impulses gezeigt, wie diese (historischen) Landschaften als Bindeglied zwischen Natur und Kultur wirken können. Vorgestellt wurde der Beitrag von Luisa Glocker (Biologische Station Lippe) als Teil des Projektteams.

Wir freuen uns darauf, das Projekt „Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen“ im Kreis Lippe auch in den kommenden Jahren weiter zu begleiten und zu unterstützen. 

Ansprechpersonen am IfLS: Hanna Kramer (Kramer[at]ifls.de); Dr. Marie Sophie Schmidt (schmidt[at]ifls.de); Dr. Ulrich Gehrlein (gehrlein[at]ifls.de)