Mit dem Jahr 2025 endete das durch das Bundesprogramm Biologische Vielfalt für fünf Jahre geförderte Projekt Main.Kinzig.Blüht.Netz. Der Main-Kinzig Kreis verfolgte mit diesem Vorhaben das Ziel, auf öffentlichen Flächen wie Straßen- und Wegrändern oder Feldrainen v.a. Insekten bessere Lebensräume zu bieten. Parallel zu Aktivitäten auf den Flächen wurden Blühbotschafterinnen und Blühbotschafter in Lehrgängen ausgebildet. Diese wirken vor Ort beratend und als „Kümmerer“.
Das IfLS war mit der sozioökonomischen Evaluation der Lehrgänge und des Gesamtprojekts beauftragt. Über vier Jahre hinweg wurden Blühbotschaftern und -botschafterinnen und weitere regionale Akteure zu ihren Erfahrungen befragt.
In den Befragungen wurde dem Projekt Main.Kinzig.Blüht.Netz generell und den Lehrgängen für die Blühbotschafterinnen und -botschafter vielfach großes Lob ausgesprochen. Durch die Lehrgänge haben sich in allen Jahren die Kenntnisse der Teilnehmenden verbessert. Und auch manche Akteure aus der Verwaltung „sehen die Grünflächen und die Straßenbeleuchtung nun mit anderen Augen.“ Wichtig bleibt allerdings, die nun geschaffenen Flächen zu erhalten und Bürger und Kommunen weiter aufzuklären.
Ansprechpersonen am IfLS: Jörg Schramek (schramek[at]ifls.de); Heike Nitsch (nitsch[at]ifls.de)
