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Beteiligung von Wirtschafts- und Sozialpartnern an der Entwicklung des GAP-Strategieplans für die Bundesrepublik Deutschland


Nachdem der Agrarausschuss des EU-Parlaments eine „Übergangsregelung“ beschlossen hat, deutet alles auf eine zweijährige Übergangsphase bis zum Inkrafttreten der reformierten Agrarpolitik ab 2023 hin. In Vorbereitung darauf begleitet das IfLS derzeit gemeinsam mit dem Thünen-Institut für Ländliche Räume, entera und BonnEval die Erstellung des GAP-Strategieplans für die Bundesrepublik Deutschland.

Dies erfolgt im Rahmen der sogenannten „Ex-ante Evaluierung des GAP-Strategieplans“ womit das BMEL das IfLS und seine Partner beauftragt hat. Teil des Auftrages ist es, darauf zu achten und entsprechend zu beraten, dass das BMEL Wirtschafts- und Sozialpartnerinnen und -partner bei der Entwicklung des GAP-Strategieplans angemessen beteiligt.

Die besondere Herausforderung einen qualifizierten Austausch zu ermöglichen zeigte sich bei der coronabedingten Online-Konsultation der WiSo-Partner am 12. und 13. Mai. An beiden Tagen formulierten die Partner in Video- und Telefonkonferenzen konstruktive Vorschläge zur Überarbeitung der Strategie. Per Wortmeldung und Chat konnten die Verbände und Interessensvertretungen ihre unterschiedlichen Sichtweisen und Interessenlagen zum Ausdruck bringen und Diskussionsimpulse setzen. In der abschließenden Mentimenter-Abstimmung zeigte sich jedoch auch ein Bedürfnis nach höherer Interaktion unter den Beteiligten. Die knapp bemessene, aber für Videokonferenzen angemessen Zeit, wirkten sich entsprechend begrenzend auf den hohen Gesprächsbedarf aus. Bleibt zu hoffen, dass die nächste Konsultation wieder eine Präsenzveranstaltung sein kann.

Ansprechperson am IfLS: Jörg Schramek (schramek[at]ifls.de)